Stöcke

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Ziegenhainer

Wegen der Dauerhaftigkeit des Holzes waren Stöcke aus Dirndlholz durch die Jahrhunderte sehr beliebt. Stöcke aus Ziegenhain, einem kleinen Dorf in der Nähe der Universitätsstadt Jena, waren unter dem Namen Ziegenhainer bei Studenten sehr beliebt. Sie waren als Spazierstöcke ausgeführt, konnten aber auch als Schlagstöcke eingesetzt werden und waren die wichtigsten "Werkzeuge" der Sekundanten bei Degen-Duellen, da man bei unerlaubten Schlägen mit den Dirndlstöcken dazwischentreten konnte und das Hartholz den Klingen der Degen widerstand.

Stenz

Ein Wanderstab für Handwerker auf der Walz war der Stenz. Die charakteristischen, schraubenlinien-artig verdrehten Stöcke konnten auch aus anderen Hölzern hergestellt werden, ein Stenz aus Dirndlholz war allerdings besonders wertvoll.

Genoveser Kampstock

Der Genoveser Kampfstock oder bastone a due mani ist ein zweihändiger Stock mit einer Länge von 125 cm bis 150 cm und einem Durchmesser von 3 bis 3,5 cm. Geführt wird er, je nach Länge und Gewicht ein- in der Regel aber zweihändig. Das verwendete Holz war und ist Dirndlholz. Beim Dirndlholz handelt es sich um ein langfaseriges und sehr hartes, gleichzeitig aber realtiv leichtes Holz.

Genoveser Stadtstock

Der kurze Genoveser Stadtstock, bastone corto da città oder auch bastone da passeggio (der Spazierstock) wurde in Genua um 1750 eingeführt, nachdem das Tragen des langen Kampfstockes verboten wurde. Der Stadtstock mit einer Länge von 90 cm bis 100 cm und einen Durchmesser von 1,8 bis 2,2 cm wurde als Teil der Garderobe betrachtet und konnte daher ohne gesetzliche Auflagen mitgeführt werden. Während es von der Spazierstock-Ausführung Modelle in verschiedensten Holzarten gab, war der für die Selbstverteidigung gedacht bastone corto da città ausschließlich aus Dirndlholz.

Links, Quellen

Der Ziegenhainer

Zum Ziegenhainer

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