Schmuck

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Bildautor: www.weinfranz.at

Die sehr beständigen Steinkerne wurden häufig zu Kettchen oder Kombologia verarbeitet. Diese im Orient weit verbreiteten "Spielketten" stammen ursprünglich von Meditationsketten ab, wurden aber schon früh zu einem Spiel und Zeitvertreib:

... Indem es im Oriente Sitte ist, dass jeder Türke oder auch Grieche, um spielend und tändelnd die Zeit hinzubringen, einen solchen Kombologen in der Hand hat. Die Kombologen der Reichen bestehen aus Bernstein und Glas, oft mit Smalte und Gold verziert, sodaß ein solcher Rosenkranz einen werth von 500 - 2000 Piastern haben kann, während ein solcher aus aus den Kernen der Krani (=Dirndl) oder auch aus Olivenkernen nur 1 - 2 Piaster kostet und denselben Nutzen gewährt.<bibcite_reference_link>

Herr Bertl Groiss aus Kirchberg im Pielachtal setzt diese Tradition fort und stellt aus den Steinkernen Anhänger, Kettchen, Armbänder und Rosenkränze her. Dazu werden die sehr harten und dauerhaften Steinkerne in Längsrichtung durchbohrt und naturfarben oder gebeizt als Ketten-Perlen weiterverarbeitet.
Die Produkte von Herrn Engelbert Groiss sind in fast allen Regionsshops im Tal erhältlich.

Dirndlschmuck an Damenhals (Marion), Bildautor: www.weinfranz.at

Von dieser Tradition inspiriert fertigt Frau Helga Schmid, ebenfalls aus Kirchberg an der Pielach, aus den Dirndlkernen originelle Christbaum-, Weihnachts- und Osterdekorationen an.

Dirndl-Schmuck Werkstatt im Pielachtal

Quellen

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