Blätter (C. mas)

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Die Laubblätter der Dirndl besitzen ein einfaches, ganzrandiges Design mit 4 bis 5 Aderpaaren. In den Achseln der Blattadern sind kleine weißliche "Bärte" aus feinen Pflanzenhaaren zu finden.

Blattunterseite Dirndlblatt

Blätter als Tee

Die jungen Blätter, außer der Sonne getrocknet, liefern einen guten Thee.<bibcite_reference_link>

Blätter als Heilmittel

In der Nordwest-Türkei wird eine Abkochung aus getrockneten Blättern von Dirndl als Heilmittel gegen Diabetes eingesetzt. Diese Anwendung ist auch bei einigen türkischen Zuwanderern aus dieser Region erhalten geblieben, wobei die Pflanzen aus Wildsammlungen aus der Türkei stammen.[1]

Eine eigenartige Aufbereitung der Dirndlblätter ist in der Georgica curiosa des Helmreich von Hoheim aus dem Jahr 1628 zu finden: Herz. Otto Brunnfels schreibt/ daß/ wan man die Blätter anzünde/ so geben sie ein Säfftlein / das soll man auf eine glühende MesserKlingen empfangen / und sey gut / wann man die angehenden Blattern und Zitter-Flechten damit salbet.

Quellen

  1. Pieroni, A., Muenz, H., Akbulut, M., Başer, K.H.C., Durmuşkahya, C. 2005: Traditional phytotherapy and trans-cultural pharmacy among Turkish migrants living in Cologne, Germany. Journal of ethnopharmacology 102/1, 69–88.
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